Ein Waldbodenbrand am Waldrand beschäftigte die Feuerwehr Worb am Donnerstagabend, 29. Mai 2026. Dank des raschen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf den umliegenden Wald verhindert werden.
Waldfläche von rund 50 bis 80 Quadratmetern betroffen
Um 18:49 Uhr wurde die Feuerwehr Worb durch die Kantonale Einsatzzentrale (KEZ) zu einem Brand am Waldrand alarmiert. Die erste Rekognoszierung zeigte, dass eine Waldfläche von rund 50 bis 80 Quadratmetern in Brand geraten war.
Umgehend wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und eine Zubringerleitung erstellt. Durch den schnellen Löschangriff konnte der Flur- und Waldbodenbrand rasch eingedämmt und abgelöscht werden.
Aufwändige Nachlöscharbeiten im Waldboden
Nach dem eigentlichen Löscherfolg galt es, zahlreiche Glutnester aufzuspüren und zu beseitigen. Da sich die Hitze teilweise im Waldboden sowie in Wurzelstöcken ausgebreitet hatte, mussten verschiedene Bereiche freigelegt und intensiv nachgelöscht werden.
Mithilfe von Wärmebildkameras konnten verbliebene Wärmequellen lokalisiert und gezielt bekämpft werden. Die Nachlöscharbeiten nahmen einen wesentlichen Teil des insgesamt rund zweieinhalbstündigen Einsatzes in Anspruch.
Trockenheit erhöht Waldbrandrisiko
Der Einsatz erfolgte nach mehreren trockenen und warmen Tagen. Bereits kleine Zündquellen können unter solchen Bedingungen ausreichen, um trockenes Laub, Waldboden oder abgestorbenes Pflanzenmaterial zu entzünden.
Die Feuerwehr Worb bittet die Bevölkerung deshalb um einen sorgfältigen Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand. Feuerstellen dürfen nie unbeaufsichtigt gelassen werden und müssen vor dem Verlassen vollständig gelöscht sein. Auch Raucherwaren gehören keinesfalls in die Natur.
Erfolgreiche Zusammenarbeit vor Ort
Im Einsatz standen 15 Angehörige der Feuerwehr Worb mit mehreren Fahrzeugen und Spezialgeräten, darunter Wärmebildkameras zur Kontrolle der Brandstelle. Ebenfalls vor Ort war die Kantonspolizei Bern.
Nach rund zweieinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Personen wurden keine verletzt. Dank des raschen und koordinierten Vorgehens konnte eine Ausbreitung des Feuers auf den angrenzenden Wald verhindert werden.
